Wenn Sie in letzter Zeit öfters an Schlaflosigkeit, Gereiztheit, hohem Blutdruck und Angst leiden, sind Sie nicht allein. In Zeiten der Krise herrscht immer eine gewisse Unsicherheit. Wir machen uns Sorgen und kommen nur schwer zur Ruhe. Folglich ist unsere Gesundheit stark belastet.
Die negativen Auswirkungen von Stress bleiben aber viel zu oft unbemerkt. Entweder unterschätzen wir, wie belastet wir wirklich sind, oder wir sind zu überfordert, um auf die Warnsignale des Körpers zu hören.
Tatsächlich können viele Krankheiten psychosomatisch sein. Das bedeutet, dass sie auf eine seelische Belastung zurückzuführen sind. Das kann bei Schlafstörungen, Reizdarm, Schmerzerkrankungen, Tinnitus, Migräne, Verspannungen, Reizblase, Angstzustände und noch vielen anderen Beschwerden der Fall sein.
Zwar stimmt es, dass wir viele Umstände im Leben nicht verändern können. Trotzdem gibt es Methoden, mit denen wir durch kleine Veränderung vieles bewirken können.
Hier sind 9 Tipps, wie Sie schwere Zeiten wie diese besser überstehen:
1. Versuchen Sie, sich jeden Tag mindestens 10 Minuten zu bewegen

Wenn Sie die Gelegenheit haben, das Haus für einen kurzen Spaziergang zu verlassen, sollten Sie diese auf jeden Fall nutzen. Befolgen Sie dabei die relevanten Anweisungen der Regierung.
Aber auch wenn Sie zuhause bleiben müssen, bedeutet das nicht, dass Sie sich gar nicht bewegen können. Es gibt zahlreiche Workouts, für die man keine besondere Ausrüstung benötigt. Selbst wenn Sie nicht besonders sportlich sind, gibt es Dehnungs- und Atemübungen, wie z.B. Yoga, die gut für den Körper und den Geist sind.
Schon 10 Minuten pro Tag können genügen, um Ihr Wohlbefinden zu verbessern.
2. Vermeiden Sie es, den ganzen Tag lang Nachrichten zu lesen
Momentan ist es fast unmöglich, sich negativen Nachrichten zu entziehen. Und natürlich ist es wichtig, dass Sie über die aktuellen Geschehnisse informiert sind.
Legen Sie deshalb eine bestimmte Tageszeit fest, in der Sie Nachrichten lesen und Zeit auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter verbringen. So können Sie zum Beispiel ausschließlich morgens beim Frühstück kurz die Nachrichten lesen, bevor Sie in den Tag starten.
3. Ersetzen Sie soziale Medien durch soziale Kontakte

Ersetzen Sie die Zeit, in der Sie ansonsten Nachrichten lesen oder hören, durch Zeit mit Ihren Mitmenschen. Auch wenn Sie Ihre Freunde und manche Familienmitglieder nicht besuchen können, sollten Sie trotzdem mit ihnen in Kontakt bleiben.
Ein angenehmes Telefongespräch kann Ihre Stimmung fast genauso aufhellen wie ein Besuch bei einer guten Freundin.
4. Setzen Sie Prioritäten
Bestimmt gibt es auch in Ihrem Leben Dinge, die wirklich wichtig sind, und Dinge, die warten können. Es ist wichtig, dass Ihnen Ihre Prioritäten klar sind. Ebenfalls sollten Sie sich nicht zu viele Ziele setzen. Gehen Sie keine unnötigen Risiken ein, indem Sie sich unnötig unter Stress setzen.
5. Denken Sie positiv

Es mag zwar ein Klischee sein, aber eine positive Einstellung ist gerade jetzt besonders wichtig. Nehmen Sie sich Zeit für die positiven Dinge in Ihrem Leben und lernen Sie, diese wertzuschätzen.
Wenn Sie negative Gedanken haben, können Sie versuchen, diese durch positive zu ersetzen. Denken Sie einfach an eine Situation aus Ihrer Vergangenheit, in der Sie ähnliche Gedanken hatten, die aber positiv ausging.
Versuchen Sie am Ende jedes Tages 3 Dinge aufzuschreiben, die gut gelaufen sind oder für die Sie dankbar sind.
6. Vermeiden Sie ungesunde Gewohnheiten
Verlassen Sie sich zur Alltagsbewältigung nicht auf Alkohol, Nikotin und Koffein. Langfristig verursacht der Drogenkonsum nämlich nur noch mehr Sorgen und Probleme.
Ersetzen Sie koffeinhaltige und alkoholische Getränke durch Wasser oder Kräutertee. Achten Sie darauf, dass Sie immer genügend Flüssigkeiten zu sich nehmen.
7. Reduzieren Sie Ihren Zuckerkonsum

Wenn Sie zu denjenigen gehören, die nun die Mehrheit des Tages zuhause verbringen, haben Sie die perfekte Gelegenheit, öfter gesunde Gerichte zu kochen. Verzichten Sie auf „leere Kohlenhydrate“ wie z.B. Zucker und Süßstoffe in Getränken und Süßigkeiten.
Backen Sie ein gesundes Vollkornbrot, statt Weißbrot oder Toast zu kaufen. Sie werden sich nicht nur besser fühlen, weil Sie sich gesünder ernähren, sondern auch stolz auf die leckeren Ergebnisse sein.
8. Lernen Sie, „nein“ zu sagen!
Häufig stehen wir unter Stress, weil wir zu viel zu tun und zu wenig Zeit dafür haben. Und doch sind viele Menschen in dieser Situation immer noch bereit, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen.
Lernen Sie, zu unwichtigen Anfragen einfach „nein“ zu sagen. Teilen Sie Ihre Zeit gut ein, damit Sie mehr Zeit für Ihre wichtigsten Prioritäten haben.
9. Ruhen Sie sich aus, wenn Sie krank sind
Die Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen sollten an erster Stelle stehen. Sobald Sie die ersten Symptome einer Krankheit bemerken, sollten Sie zuhause bleiben und sich ausruhen. Gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.